Ultraschalltherapie

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Methode zu Ultraschalltherapie

Ultraschall bewirkt im menschlichen Körper Wärme und Vibration. Dies hat einen schmerzlindernden Effekt. Außerdem wird die Zellregeneration unterstützt. Die Therapie mittels Ultraschall gehört als eine Elektrotherapie auch zu den Physikalischen Therapien. Der zur Therapie verwendete Frequenzbereich beträgt zwischen 0,8 und 3 MHz.

Wann ist die Behandlung angezeigt?

  • Allgemein bei Erkrankungen, bei denen eine Wärmebehandlung ebenfalls hilfreich wäre
  • Bei verschlissenen Gelenken (Arthrose)
  • Bei Muskelverspannungen
  • Zur Knochenheilung
  • Tennisarm und Golfellenbogen
  • Verstauchungen, Prellungen, Schwellungen, Verspannungen, Muskelverhärtungungen (Myogelose) und Muskelverkürzungen
  • Morbus Bechterew.

Was ist im Vorfeld zu beachten?

Nicht zu empfehlen ist die Behandlung bei:
  • Gelenkersatz mit Stoffen aus Polyethylen
  • Akut fiebrigen Erkrankungen  
  • Strahlentherapeutisch behandelten Personen
  • Blutgerinnungsstörungen (Hämophilie oder während der Einnahme  gerinnungshemmender Medikamente wie Heparin oder Marcumar)
  • Gefäßerkrankungen wie Varizen und Thrombosen
  • Tumoren und Metastasen.

Wie läuft die Behandlung ab?

Ein Schallkopf wird über die mit Kontaktgel bestrichene Stelle geführt. Dies soll Wärme und eine Bewegung des Gewebes an der betroffenen Körperregion erzeugen. Das Kontaktgel dient der guten Schallübertragung.

Behandlungsformen:
  • Behandlung mit Dauerschall
  • Behandlung mit Impulsschall
  • Lokale Behandlung der erkrankten Stelle
  • Stimulation der zuführenden Nerven.
Die Art der Therapie ist ausschlaggebend für die Behandlungsdauer und die Stärke des Ultraschalls, die eingestellt werden muss. Die Maßnahmen werden überwiegend in physiotherapeutischen und orthopädischen Praxen angeboten.

ACHTUNG:

Es entwickelt sich starke Wärme. Daher müssen das Gesicht, die Wirbelsäule und der Genitalbereich ausgespart bleiben!
  • Es sollen nur jene Körperregionen beschallt werden, die einer Behandlung bedürfen.
  • Die Behandlungsdauer soll während einer Sitzung zwei Minuten nicht überschreiten und jeweils nur eine von maximal drei Behandlungszonen ansprechen.
  • Für chronische Erkrankungen kann die Behandlungsdauer auf bis zu zehn Minuten erhöht werden.

Zum Teil wird auch mit kombinierten Verfahren behandelt
  • Das Ultraschall-Simultanverfahren kombiniert Ultraschalltherapie mit elektrotherapeutischen Anwendungen.  
  • Eine andere Form der Ultraschalltherapie nennt sich Phonophorese. Dabei soll während der Ultraschalleinwirkung ein medizinischer Wirkstoff aus dem Gel über die Haut aufgenommen werden und ins Gewebe gelangen.
Die Vibrationswirkung einer Ultraschalltherapie entspricht einer Massagewirkung.

Alternativen zu Ultraschalltherapie

Bei vielen Erkrankungen, die durch eine Ultraschallbehandlung gelindert werden können, kann auch eine Wärmetherapie hilfreich sein. Die Hochtontherapie ist eine weitere Methode zur Schmerzlinderung, außerdem TENS, je nach Diagnose. In einigen Fällen empfiehlt sich auch das Erlernen von ganzheitlichen Methoden wie etwa Yoga, Feldenkrais oder Tai-Chi.

Kosten zu Ultraschalltherapie

Die Kosten weden in der Regel sowohl von den Gesetzlichen als auch von den Privaten Krankenkassen übernommen.

Daten/Fakten zu Ultraschalltherapie

Wirksamkeit

Was die Wirksamkeit betrifft, gibt es bisher nur für die Anwendungen zur Frakturheilung verlässliche Beobachtungen.

Links zu Ultraschalltherapie

Weitere Informationen

Ultraschalltherapie
http://www.ultraschalltherapie.com

DocCheckFlexikon
http://www.flexikon.doccheck.com/de/Ultraschalltherapie

Ultraschalltherapie
http://www.physiomed.de
Autor: Koll, Livia05.01.2016

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