Standlupe

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Methode zu Standlupe

Standlupen ermöglichen freihändiges Arbeiten

Eine Standlupe ist vom Aufbau vergleichbar mit einer Stehlampe. Dabei ist die Lupe meist an einem beweglichen Schwenkarm befestigt, der je nach Höhe der Arbeitsfläche eingestellt werden kann. Der Schwenkarm wird durch eine Stange gehalten, an deren unteren Ende sich ein schwerer Standfuß befindet, damit die Lupe nicht umfällt.
Alternativ gibt es auch Modelle, die mit einer Schraubzwinge am Tisch befestigt werden können oder einen separaten Tischfuß haben. Diese sind gerade dann praktisch, wenn die Lupe an verschiedenen Orten in der Wohnung verwendet werden soll. Viele Standlupen verfügen über eine integrierte Beleuchtung mit Netzanschluss. Standlupen ermöglichen es, beidhändig zu arbeiten.
Ihre Vergrößerungsleistung ist vergleichsweise gering - bis circa 3-fach -, da sie relativ groß und die Linsen dementsprechend schwach sind. Sie eignen sich daher für Menschen mit geringer Sehbehinderung, die gerne basteln oder Sehunterstützung bei Küchentätigkeiten oder Handarbeiten brauchen. Zum Lesen sind sie nur bedingt geeignet. Da sie recht sperrig sind, kommen sie eher im häuslichen Umfeld zum Einsatz.

Vorteile einer Standlupe

  • Sie ermöglicht bequemes Arbeiten bei angemessenem Leseabstand
  • Das Sehfeld ist relativ groß
  • Sie kann mit einem Lesestab kombiniert werden.

Merkmale einer guten Standlupe

  • Fester Stand
  • Verzerrungsfreie Bildwiedergabe
  • Großes Sehfeld
  • Integrierte Beleuchtung für optimale Sehbedingungen
  • Bei Kunststofflinsen: Hartschicht gegen Kratzer.
Eine Standlupe sollte möglichst genau auf die individuellen Anforderungen ihres Nutzers eingestellt werden. Es empfiehlt sich daher, häufig verwendete Utensilien zum Beratungsgespräch mitzubringen und diese unter der Lupe zu testen.

Alternativen zu Standlupe

Für zu Hause: Umhängelupe

Eine Alternative zu Standlupen sind Umhängelupen. Auch sie ermöglichen beidhändiges Arbeiten wie Basteln oder Nähen und haben eine ähnliche Vergrößerungsleistung wie Standlupen. Umhängelupen werden mit einer Halskordel um den Hals gehängt und mit Hilfe von Gummifüßchen auf der Brust abgestellt. So haben Nutzer einen optimalen Blick auf Buch oder Bastelarbeit.

Die mobile Lösung: Lupenbrille

Für den Gebrauch unterwegs eignen sich Lupenbrillen besser als die vergleichsweise großen Stand- oder Umhängelupen. Lupenbrillen sind kosmetisch unauffällig und können Dank ihres leichten Gewichts überall hin mitgenommen werden. Ihre Vergrößerungsleistung ist bei weitem höher als die von Stand- und Umhängelupen. Zudem verfügen sie über ein größeres Sichtfeld, was gerade beim Lesen von Vorteil ist.

Kosten zu Standlupe

Die Kosten für eine Lupenbrille können von den Gesetzlichen Krankenkassen ganz oder teilweise übernommen werden, wenn eine entsprechende Verordnung vom Augenarzt vorliegt. Private Krankenkassen haben oft Verträge mit bestimmten Herstellern. Deshalb lohnt es sich hier, genau nachzufragen.

Links zu Standlupe

Wissenschaftliche Vereinigung für Augenoptik und Optometrie (WVAO)
http://www.wvao.de


Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA)
http://www.augeninfo.de/patinfo/vergroes.pdf
Autor: Thiede, Katja21.09.2015

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