Dr. Markus Bohrer

Strahlentherapeut, Facharzt für Strahlentherapie, Chefarzt, Dozent / Referent, Weiterbildungsbefugnis

Bewertung

9,3/ 10

Gesamtwertung: 9,3 von 10 Punkten

Weiterbildung 10

Praxisleistung 9,3

Serviceangebot 8,7

Sprechzeiten / Öffnungszeiten

Patientenservice
Kassen- & Privatpatienten
Abendsprechstunde
Termine nur nach Vereinbarung möglich
Termine innerhalb von 4 Tagen
Parkmöglichkeiten vorhanden
Erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Behindertengerechter Zugang
Die moderne Strahlentherapie ist heute ein wichtiger Bestandteil in der Behandlung von Krebspatienten. Bei etwa der Hälfte aller Betroffenen wird der Krebs auch mit der Hilfe von Strahlen bekämpft. Durch den Einsatz modernster bildgebender Verfahren lassen sich Tumoren immer besser vom gesunden Gewebe abgrenzen und damit zielgenau bestrahlen. Zum Einsatz kommt in der Praxis für Strahlentherapie in Mannheim ein hochmoderner Linearbeschleuniger, der eine effektive Hochpräzisionsbestrahlung mit maximaler Schonung des Patienten gewährleistet. Bei der Behandlung von Tumorpatienten arbeitet Herr Dr. Bohrer eng mit der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie der Universitätsmedizin Mannheim sowie niedergelassenen Onkologen, Gynäkologen, Urologen, Chirurgen, Radiologen sowie unterschiedlicher Fachabteilungen der ortsnahen Kliniken zusammen. Denn eine moderne leitliniengerechte Krebstherapie sollte, um einen universitären Standard zu gewährleisten, immer interdisziplinär durchgeführt werden.
Die Strahlentherapie kann nach einer Operation eingesetzt werden, um mögliche verbliebene Krebszellen zu sterilisieren und Folgeoperationen zu vermeiden (z.B. bei Brustkrebs ) oder vor einer geplanten Operation, um den Tumor zu verkleinern und besser operabel zu machen (z.B. bei Enddarmkrebs). Sie kann aber auch zur alleinigen Therapie eingesetzt werden bei fortgeschrittenen Tumoren, die gar nicht operiert werden können (z.B. Lungentumoren) oder um eine Operation komplett zu vermeiden (z.B. Prostatakrebs). Die Strahlentherapie wirkt dabei gezielt gegen bösartige Zellen, so dass sich Krebszellen nicht mehr vermehren können und absterben. Bei einigen Tumorerkrankungen kann zusätzlich eine sog. Chemotherapie (Infusionstherapie oder Tabletten) die Therapie ergänzen bzw. in der Wirksamkeit verstärken.
Um die Strahlenbehandlung für den Patienten so schonend wie möglich zu gestalten, wird die Dosis meistens in kleine Einheiten aufgeteilt. Die für die Tumorvernichtung notwendige Gesamtdosis richtet sich nach der Größe und der Strahlenempfindlichkeit des entsprechenden Tumors und liegt meist zwischen 40 und 70 Gy ( Gy=Gray ist die Energieeinheit), bei einer tägliche Einzelportionen von 2 Gy. Die tägliche Bestrahlung dauert in der Regel nur wenige Minuten und ist komplett schmerzfrei.
Die Wirkung der Strahlentherapie beschränkt sich weitgehend auf die Region des Bestrahlungsfeldes, der gesamte Organismus wird hierbei nicht belastet. Trotzdem kann es zu Nebenwirkungen kommen. Man unterscheidet akut während der Therapie auftretende Nebenwirkungen (z.B. Hautrötung), von Spätreaktionen (z.B. Hautverfärbung oder Verhärtung des Unterhautfettgewebes), die Monate bis Jahre nach der Therapie auftreten können. Akute Nebenwirkungen sind fast immer harmlos und klingen schnell ab. Bleibende Folgen der Behandlung sind heute durch verbesserte Techniken selten geworden. Die Strahlenbehandlung wird von speziell ausgebildeten Fachärzten (Radioonkologe oder Strahlentherapeut ) geplant und durchgeführt. In intensiven Gesprächen informiert er den Patienten über die vorliegende Erkrankung, die Behandlung und mögliche Therapiealternativen.
Die verfeinerten Techniken der Bestrahlung (z.B. IMRT, intensitätsmodulierte Strahlentherapie) und die bildgestützte Bestrahlungsplanung sorgen heute dafür, dass Krebspatienten wirkungsvoll bei bestmöglicher Schonung der gesunden Organe des Körpers behandelt werden können und so Überleben und Lebensqualität verbessert werden. In den nächsten Jahrzehnten wird eine Zunahme der Krebserkrankungen vor allem bei älteren Menschen ( älter als 75 Jahre) erwartet. Auch bei diesen Patienten, die oft ein erhöhtes Risiko bei Operationen und Chemotherapie haben, ist die Strahlentherapie wirksam und wird deshalb zukünftig weiter an Bedeutung zunehmen.
Text adaptiert aus einem Gastbeitrag der DEGRO zum Deutschen Krebskongress 2012
  • Strahlentherapie
  • Berufsverband Deutscher Strahlentherapeuten e.V.
  • Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie e.V.

Details zur Bewertung

  • Medikamentöse Tumortherapie
  • Rehabilitationswesen
  • Spezielle Schmerztherapie
  • 3-D-Strahlentherapie aller Tumorarten
  • Chemotherapie
  • Digitalisierung und Fotodokumentation von Befunden
  • Intensitätsmodulierte Strahlentherapie (IMRT)
  • Röntgenreizbestrahlung gutartiger Erkrankungen
  • Strahlentherapie
  • Verordnung medizinischer Rehabilitation
  • Abendsprechstunde
  • Behindertengerechter Zugang
  • Erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Erreichbar per E-Mail
  • Parkplätze vorhanden
  • Profil aktuell
  • Termin innerhalb von 4 Tagen
  • Wartezeit maximal 20 Minuten
  • Öffnungszeiten/Schließzeiten aktuell
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